SPIEGEL Interview mit Lemmy (Heft 31/2014)

In der morgen erscheinenden SPIEGEL Print-Ausgabe wird ein Interview mit Lemmy abgedruckt sein, welches er dem Magazin während eines Aufenthalts in Berlin anlässlich der laufenden Europa Tournee gegeben hat. Auf zwei Seiten gibt es neben den mittlerweile schon obligatorischen Geschichten und Anekdoten wie z.B. über seine Beschäftigung bei Jimi Hendrix einige Neuigkeiten. Wie bereits bekannt, hatte sich Lemmy im vergangenen Jahr eine neue Drei-Zimmer-Wohnung in Los Angeles zugelegt. Diese hat ihn 1 Million USD gekostet. Seine alte Wohnung, die u.a. aus dem Lemmy Movie bekannt ist, hat er jedoch behalten. Seine Stimme und das Bass-Spielen bereiten Lemmy keine Probleme, vielmehr schränken ihn aufgrund der Diabetis Erkrankung seine Beine ein. So musste Lemmy seinen Gesang für Aftershock im Sitzen einspielen.

Der SPIEGEL 31/2014 erscheint morgen, den 28. Juli 2014. Vorab lässt sich das Magazin jedoch schon heute online lesen.

8 Gedanken zu “SPIEGEL Interview mit Lemmy (Heft 31/2014)

  1. Ja, ne hirnlose Bolzerei hat auch ihren verdienten Platz. Aber richtig: Grooven tut s nicht unbedingt. Dafür ham wer Atzedatze, die Herren um die s hier geht und andere. Ich bin zwar mehr der Motörhead, Sabbath, Rainbow Typ, aber ab und an muss auch mal Slayer oder sowas sein….

  2. Sehr gutes Interview! Die eine Geschichte von den Rockin‘ Vicars kannte ich sogar noch gar nicht :D

    Zu dem Metal-Statement: Lemmy ist ein alter Rocker, der, wie wir alle wissen, vom „weißem“ Rock’n’Roll wie Buddy Holly und co. , englischem Beat wie (natürlich) den Beatles, der British Invasion wie Yardbirds aber auch vom Afro-amerikanischem Blues wie z.B. Jimmy Reed oder Bo Diddley beeinflusst ist. Das sind Einflüsse, die deutlich bei Motörhead, aber auch bei z.B. AC/DC herauszuhören sind. Bei heutigen „typischen“ Heavy Metal Bands wie Iced Earth oder ähnlichen Acts, die sich teilweise auch auf Motörhead berufen, ist nichts zu hören von all dieser Musik. Die gehen nicht mehr so weit zurück und haben einfach eine andere Attitude, die schon eher in den klassischen Bereich geht als zum wilden, ungeplanten Rhythm & Blues, bzw. Rock’n’Roll eines Chuck Berry oder Wynonie Harris. Von daher kann ich mir schon gut vorstellen, dass Lemmy sich zu Hause lieber Little Richard, oder wegen mir auch The Stooges, als Hatebreed auflegt.

    Ich möchte jetzt keine Grundsatzdiskussion losbrechen, ist alles ganz wertfrei gemeint ;) Aber „Heavy Metal“ (ist natürlich nicht immer so leicht zu definieren wo ein Genre anfängt und aufhört) hat auch für mich wenig mit Blues-beeinflussten Rock zu tun.

    • Och, ich denke da z.B. an „Blind in Texas“ von WASP. Das besteht aus einem waschechten Blues-Schema…. Oder „Living after midnight“ von Judas Priest….

      • Stimmt! Die Songs würden bei mir jetzt auch eher unter Hard Rock laufen. Auf jeden Fall Blues-Schema basiert, aber eine härtere/steifere Attitude. Super Zeug.

        Habe mal auf Wikipedia geschaut, beide Bands laufen unter Heavy Metal. Da geht’s natürlich schon los mit „Was ist eigentlich Heavy Metal?“

        Letztendlich ist es für mich einfach die „Attitude“, der Groove, der Musik entscheidet. Eine Band wie Motörhead groovt für mich persönlich einfach tiefer und natürlicher als jemand wie z.B. Anthrax (super Band, nichts gegen die). Vielleicht wollte ich darauf hinaus … ;)

  3. Viel lustiger als das Interview finde ich ja das Shitstürmchen auf den „offiziellen“ Facebookseiten – „Ich kann Heavy Metal nicht leiden“ kommt wohl nicht ganz so gut an… ;-)

    • Ich denke mal das ist etwas aus dem Zusammenhang gerissen.
      Ist doch die alte sich immer wiederholende Aussage von Lemmy dass Motörhead schnellen Rock’n’Roll und keinen Heavy Metal spielen, ich denke das ist der Vater des Gedanken.

  4. Da hat der Spiegel aus den Berichten bzw. den Reaktionen im letzten Jahr wohl immer noch nicht gelernt. Aber nuja, Hauptsache mal wieder ein komplettes Interview vom Chef nach längerer Zeit! Und wie immer, hat Lemmy weder Humor noch Spaß am Touren verloren, auch wenn er eingesteht, einen Gang zurückschalten zu müssen (aber das ist ja eigtl. ein gutes Zeichen – also, dass er Rücksicht auf sich selbst nimmt).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.