Girlschool Ausfall & neue Spielzeiten für Hamburg & Berlin!

Da Girlschool bei den Nachholkonzerten in Hamburg und Berlin leider nicht am Start sind und es wohl auch keinen Ersatz gibt, werden die Bühnenzeiten von Saxon und Motörhead laut Info von mhb2116 nach vorne verschoben (Beginn ist demnach schon um 19:30 Uhr) – seid demnach pünktlich in der Halle!

21 Gedanken zu “Girlschool Ausfall & neue Spielzeiten für Hamburg & Berlin!

  1. ob lemmy ein dünnes männchen ist oder ein gutgebauter mann, das spielt keine rolle. die körperliche u psychische verfassung ist maßgebend. war am 21.nov in münchen und wenn ich mir die berichte und videos so anschau, dann hat lemmy im laufe der tour mächtig abgebaut……warum er das alles macht ( zwang wegen verträge, freiwillig weil er nicht anderst kann zb ) kann keiner von uns aussenstehenden sagen. ich kann nur hoffen er denkt auch an seine zukunft und seine gesundheit….ich bin immernoch der meinung, lieber ein lemmy und seine mannen abseits der bühne und nur auf cd als gar nix……

  2. Hallo Leute. Ich bin ein großer Motörhead Fan. Habe Motörhead vor 35 Jahren das erste mal live gesehen. Es folgten dann über 60 weitere Konzerte.
    Es wurde hier ja schon alles gesagt.
    Es ist echt traurig was aus Lemmy geworden ist. Es tat mir in der Seele weh als ich ihn in Hamburg gesehen habe. So dünne Ärmchen und Beinchen,es ist echt zum heulen. Auch wenn sein Auftritt in Hamburg nicht wirklich gut war,war ich doch froh ihn nochmal live gesehen zu haben. Ich will nur hoffen das er noch lange unter uns weilt und das er sich erholt vom Tourstreß. Long Live LEMMY!!!

  3. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen das Alkohol bei ihm noch eine große Rolle spielt. Die Zeiten von einer Pulle Jackie oder absolut Wodka am Tag sind vorbei.

    • Das denke ich auch. Wenn er „besoffen“ wirkt, dann wegen den krassen Medikamenten, die er sicherlich einnehmen muss und die sicherlich einige böse Nebenwirkungen haben.

  4. Ich war auch in Hamburg zugegen, und ich bin wirklich mit gemischten Gefühlen rausgegangen. Zum einen war es Freude, meine Lieblingsband gesehen zu haben, zum anderen Bestürztheit über Lemmys Zustand, aber auch viel Wut über das allgemeine Getratsche wie „Das war Abzocke“, „Der alte war hackedicht“ usw.

    Ich stand dieses Mal rechts in der ersten Reihe und hatte Lemmy somit gut im Blick und es schmerzt schon ein wenig ihn so zu sehen.

    Ob es sein freier Wille ist oder das Management ihn in gewisser Weise drängt? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht…..
    Ich denke da ähnlich wie Regina und sage mir, das war meine letzte Show, aber ob ich es auch wirklich sein lassen kann?

    Als Motörheadfan hat man es echt nicht leicht….

  5. Ich habe Motorhead seit 92 jedes Jahr mindestens einmal gesehen. Meistens in Berlin. Habe alle Platten teils mehrfach.

    Ich auch in Berlin am 11.12. Was ich da gesehen habe will ich nicht nochmal sehen. Lemmy sah wirklich sehr gequält aus. Die Ansagen hat so gut wie alle Phil übernommen und wenn Lemmy mal was gesagt hat war es ziemlich schwer zu verstehen. Gesang streckenweise überhaupt nicht zu hören. Der Bass war entweder sehr weit nach hinten gemischt oder er streichelt die Saiten nur noch. Chords wo er über mehrere Saiten drischt kommen nicht mehr vor. Dadurch klingt die ganze Band ganz anders. Anscheinend als Ausgleich wurde Phil’s Gitarre und die Drums vom Mikkey total aufgepustet. Die Partylaun die manche da aufbringen konnten kam bei mir leider überhaupt nicht an. Es sei aber allen gegönnt. Rock’n Roll soll ja Spass machen. :) Ich für meinen Teil hatte am Ende Tränen in den Augen. Ich hoffe er erholt sich drüben in LA weil die Tour ja dann weitergeht in UK. Und für den Sommer werden ja schon wieder Tickets für Festivals verkauft. Wenn das alles Lemmys freier Wille ist soll es so sein. Aber er sollte bedenken das er seine eigene Messlatte ziemlich hoch gehangen hat. Im Augenblick sieht es so aus als wenn er sein eigenes Denkmal mit seinem mittlerweile sehr mageren Hintern einreißen will. :(

      • Mit der „Marke“ Motörhead machen ’ne Menge Leute auch ’ne Menge Geld, den Aspekt sollte man nicht vergessen.
        Inwieweit das Management da eine eher unrühmliche Rolle spielt, können wir als Aussenstehende natürlich schlecht beurteilen; aber wenn ich mir deren Geschäftstüchtigkeit in Sachen Merch-Mist über die Jahre anschaue, hab‘ ich da so meine Vermutungen.

        Achso ja, war auch mein letzter Motörgig ever dieses Jahr, aber das hatte ich mir vorher schon vorgenommen.

        • Deine Einschätzung zu Merch-Mist und die damit zusammen hängenden Vermutungen das Management betreffend teile ich uneingeschränkt. Aber auch unabhängig davon hängt an so einem Konzert wie Berlin oder Hamburg natürlich wahnsinnig viel Geld. Ich glaube nicht, dass noch irgendeine Versicherung eine Police für eine Konzertabsage wegen Lemmy’s Gesundheit übernimmt. Das heißt, die Band bleibt auf den kompletten Kosten für Miete, Produktion etc. hängen, wenn der Meister kurzfristig nicht kann. Schon möglich, dass er sich deswegen durch die beiden Nachholtermine gequält hat. Bleibt nur zu hoffen, dass zukünftige Tourpläne Lemmy’s verbliebene Kraftreserven realistischer einschätzen als zuletzt. Die Ankündigungen für 2016 verheißen da nur leider nichts Gutes…

  6. Die Tour war einfach zu lang. Und das kalte Wetter ist sicher nicht hilfreich für die alten und kranken Knochen. Düsseldorf und Berlin waren ein riesen Unterschied. Keine Sorge… Lemmy’s Status Quo ist sicher kein toller (ich glaube sogar, dass er tatsächlich einen kleinen Schlaganfall hatte, wenn man sich seine reglosen Augenbrauen und Augen so ansieht), aber so „hart“ wie in Berlin, das ist glaube ich einfach schlechte Tagesform, also Pech. Es wird bestimmt (hoffentlich) auch noch bessere Shows geben. Bis 2016!

    • Verstehe auch nicht (auch wenn es die Fans natürlich beglückt), warum im Vergleich zu der 2014er Tour so viele Daten draufgeknallt wurden – vier oder fünf Shows in Deutschland würden doch reichen, anstatt (mit 2016 einberechnet) 10 Stück – das sind ja 2004er Verhätnisse…

      • Naja, Deutschland ist mittlerweile finanziell ’ne sichere Sache, denke ich – die Konzerte sind zuverlässig seit Jahren voll, das spielt sicherlich eine Rolle. Zumal die „Produktion“ (Licht, Bomber, Pausen…) für MH-Verhältnisse recht teuer sein dürfte.

  7. Wenn ich mir Videos vom Konzert in Berlin anschaue, wirkt Lemmy wirklich sehr erschöpft, zum Tourauftakt und Düsseldorf und Saarbrücken war dies nicht so deutlich der Fall – wer weiß, was ihm in Berlin abverlangt wurde über Tag, dort hat er schließlich immer diverses zu regeln.

    • Hab jetzt mal auch noch einmal ein paar Videos aus Berlin angeschaut – bei Over the top z.B. singt Lemmy ja so gut wie gar nicht mehr (oder geht der Gesang einfach unter bzw. wurde er schlecht abgemisch?), er spricht die Songs ja fast nur noch.. wirklich kein schöner Anblick. Nicht, dass ich von einem nahezu 70jährigen mit so einer Vergangenheit etwas erwarte, aber ich frage mich langsam auch, inwiefern er dies noch selbstbestimmt tut bzw. ob es ihn noch in irgendeiner Weise zufriedenstellt..

  8. Ich bin Motörhead Fan seit 35 Jahren und habe die Band sicher weit mehr als 20 mal live gesehen. Also eher kein „Neuzeitfan“. Trotzdem oder vielleicht auch deswegen bin ich am Freitag zum ersten Mal nach einem Motörhead Konzert wirklich traurig nachhause gegangen. Ich habe ziemlich weit vorn gestanden und konnte Lemmy sehr gut sehen, besser als mir im Nachhinein lieb ist. Der Eindruck war schlicht verheerend. Er wirkte über weite Strecken des Konzerts völlig kraftlos und verloren auf der Bühne und schaute immer wieder hilfesuchend zu Phil rüber. Über seine schwache Stimme war ja schon vorher viel zu lesen, aber das Problem ist nicht so sehr das fehlende Stimmvolumen. Er hat klare Artikulationsprobleme, also nicht sein typisches Nuscheln, sondern das Sprechen an sich (und natürlich erst recht das Singen) fällt ihm merklich schwer. Es klingt fast wie bei einem Schlaganfallpatienten. Und so waren die Ansagen zwischen den Songs und insbesondere die Vorstellung der Band vor Overkill eine echte Qual – für ihn und das Publikum. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass Lemmy da vorne auf der Bühne wirklich leidet, körperlich und seelisch. Und ich habe mich gefragt, ob er das wirklich noch freiwillig und selbstbestimmt macht (auch wenn er ja immer angekündigt hat, dass er bis zum bitteren Ende auf der Bühne stehen will), oder ob er da von anderen hingeschoben wird. Ob ich trotzdem beim nächsten Mal wieder dabei bin? Ja sicher, wenn es denn noch ein nächstes Mal gibt. Nur hoffe ich fast (und ich hätte mir nie vorstellen können, dass es mal soweit kommen könnte), dass das nicht der Fall sein wird…

    • Hallo,
      genauso habe ich es beim Konzert in HH auch erlebt. Die Leute um mich herum waren teilweise dermaßen erschrocken, dass sie sich die Hand vor den offenen Mund gehalten haben. Hab auch welche gesehen, die irgendwann kopfschüttelnd den Saal nach nicht mal der Hälfte des Auftritts verlassen haben… Traurig traurig. Trotzdem sind und bleiben Motörhead eine Legende – aber in dieser Verfassung muss man sich tatsächlich darum sorgen, dass Lemmy noch lange durchhält…..

  9. Zurück aus Berlin.
    Halle nicht ausverkauft weil wohl für viele der Nachholtermin ungünstig war.
    Sven Dierkschneider spielte Drums bei Saxon für Nigel Glockler, weil Nigel private Termine hatte.
    Leider gab es kein Ersatz für Girlschool so dass das Publikum zu Beginn bei Saxon sehr verhalten war, was sehr schade war.
    Mikkey Dee spielte Drums bei „strangers in the night“ von Saxon.
    Lemmy hat das rausgeholt was meiner Meinung nach möglich war bei seinem Gesundheitszustand.
    Wenn man Motörhead-Neuzeitfan ist oder Eventfan kann man das ganze Getuschel und Gelästere über Lemmys Zustand zwar nachvollziehen, aber es kotzt mich trotzdem mittlerweile an.
    Sollen die Leute doch einfach wegbleiben und woanders den Schaulustigen spielen.
    No sleep til‘ Offenbach und Chemnitz nächste Jahr! ;-))

  10. Der Konzertbeginn ist eine halbe Stunde später, 19.30 Uhr anstatt 19 Uhr.
    Saxon spielt von 19.30 – 20.30 Uhr und Motörhead von 21 Uhr bis ca. 22.20 Uhr.

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